Montag, 21. September 2009

Zweite Etappe: Pfingstmontag, 11. Mai 2008


Rechberg-Geislingen
Mit Zug und Bus ging es zum Endpunkt der ersten Etappe zurück und weiter zum letzen der Kaiserberge. Der Fußweg am Südrand des Stuifen ist in der Karte nicht eingezeichnet, aber viel begangen und gut in Stand gehalten. Kurz danach begegneten wir einem von Daddys Arbeitskollegen, der mit seinem Fahrrad eine Trainingsrunde drehte. So ein kleiner Schwatz tut gut.
Auf dem Weg durch's Christental haben wir einen halb vertrockneten Frosch gefunden und ihn in die feuchte Böschung gesetzt, vielleicht konnte er sich wieder erholen. An vielen Ausflüglern vorbei ging es nach Nenningen, wo wir uns die Kirche angesehen und zu Mittag gerastet haben. Dann brauchte Sonny wieder ein bisschen Extra-Motivation, bevor wir den Albaufstieg in Angriff nehmen konnten.
Auf dem Albnordrandweg ging es angenehm zum Messelberg. Vom Messelstein aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Kaiserberge und ins Filstal. Der Stuttgarter Fernsehturm verschwand aber im Dunst. Auf der intensiv landschaftlich genutzen Albhochfläche sind die Wege fast alle geteert, was den schon recht müden Füßen nicht so gut tat. Kaffee und Kuchen auf der Kuchalb gaben dann die nötige Kraft für den Weg nach Geislingen hinunter und den Endspurt bergauf zum Bahnhof.

Erste Etappe: 24. Februar 2008


Der Zielort der Etappe wurde ganz einfach festgelegt: Von welchem Ort in der gewünschten Richtung kommt man auch Sonntag abends noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause? Am besten von Rechberg aus. So sind wir dann kurz nach 9 Uhr losgelaufen. Im schattigen Wald war der Boden noch gefroren. Oben auf der Anhöhe war die Sonne höchst willkommen, und bei einigen Hecken mit Schneeglöckchen gab's das zweite Frühstück.
Kurz danach kamen wir durch ein hübsches Tal mit Bach und allem, was das Kinderherz begehrt. Nur mit dem Versprechen, an einem anderen Tag hierher zum Spielen zurückzukommen, kamen wir weiter. Die Mittagsrast wurde auf einem Spielplatz kurz vor Wäschebeuren gehalten. Die Seilbahn dort war wichtig zum Austoben.
In Wäschebeuren erlebten wir eine kleine Überraschung: mitten im Ort war eine Lourdesgrotte eingerichtet. Wir wussten gar nicht, dass Wäschebeuren zu den früher katholischen Orten zählt, die Alt-Württemberger Ortschaften sind ja alle reformiert. Ein Eichhörnchen turnte munter durch die großen Bäume. Vom Zentrum aus haben wir dann das Wegzeichen nicht gefunden und sind einen Umweg gelaufen, was vielleicht auch daran lag, dass Valentin nicht mehr weiter wollte (man hätte im Prinzip mit dem Bus heimfahren können), er ließ sich dann aber doch überreden (und ein Stückchen tragen).
In Richtung Aasrücken konnte man dann merken, dass es ein außergewöhnlich schöner Vorfrühlingstag war: der Weg war voller Spaziergänger und Radfahrer, eine richtige Völkerwanderung. Froh gestimmt ging es über den Obstlehrpfad zum Rechberg. Allerdings sind wir nicht mehr auf die Kuppe zur Wallfahrtskapelle gelaufen. Uns allen taten nach 25km die Füße weh und bei Ulrikes 15 Jahre alten Wanderschuhen hatte sich die Zwischensohle aufgelöst...