In diesem Bereich des nördlichen (Bologneser) Appenin sind die Täler sehr tief eingeschnitten, weil der Untergrund aus leicht erodierbarem Sandstein besteht. Dies bedeutet leider auch, dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, Straßen und Wege anzulegen, und so sind die historischen Wege, auf denen der Wanderweg entlangführt, auch die modernen Verbindungswege zwischen den kleinen Orten und daher geteert.
Vor allem rings um den Monte Adone gab es aber auch Sand. und Geröllpisten, die natürlich wesentlich angenehmer zu laufen waren.
Der nördliche Appenin ist unseren deutschen Mittelgebirgslandschaften ähnlich, aber höher und steiler. Zumindest in diesem Jahr ist er unglaublich grün. Die Wälder und Gebüsche sind schier undurchdringlich, so viel Unterholz wächst hier. Wenn der Weg auf einmal aufhören würde, könnte man sich nicht einfach querfeldein durch die Büsche schlagen wie zu Hause, man bräuchte eine Machete oder Säge.
Verschiedene Orchideenarten und wilde Gladiolen waren botanische Besonderheiten am Weg.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen