Der heutige Weg war 15 km lang, mit 900 Höhenmetern bergauf und 800 bergab. Dass wir solche Strecken bisher nur mit leichterem Gepäck gelaufen sind, merken wir durchaus: Beine und Füße tun weh, und wir brauchten länger als üblich.
Es gab tatsächlich viele Wasserfälle am Weg, von leichtem Spray bis hin zu tosenden Fällen mit mehreren tausend Litern pro Sekunde. Das Wetter war aber herrlich, sonnig mit leichtem Wind, so dass man das spritzende Wasser als Erfrischung genießen konnte. Nur den Sonnenschutz hätten wir etwas ernster nehmen sollen. Die Ohrwascheln hatten alle eingecremt, aber nur Mom hatte sich (als empfindlichste) rundum geschützt. Die Gesichter der anderen sind etwas gerötet und Daughtys Arme auch.
Etwa bei der Passhöhe zweigt ein Fussweg ab zu einem kleinen Schrein (siehe Bild) an einer Stelle, auf der früher eine Marienkapelle stand: Seit 1665 sind Menschen über diesen Pass aus dem Lechtal nach Oberstdorf gegangen, um bei der wundertätigen Madonna Loretto zu beten.
Im Gasthof Bären sind wir freundlich empfangen und gut verköstigt worden. Auch das Taxi ins Madautal ist schon organisiert.
Sonntag, 12. Dezember 2010
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