Mittwoch, 22. Februar 2012

07.09.2010 Entlang der Etsch nach Pescantina

Von unserer Übernachtung aus war es nur ein kurzer Weg nach Rivoli Veronese, dem Rivoli, nach dem der Boulevard entlang des Louvre in Paris benannt ist, weil Napoleon in der Nähe eine siegreiche Schlacht geschlagen hat. Für uns wichtig war aber vor allem, dass wir dort zum Fahrradweg entlang der Etsch gelangen konnten. Der ehemalige Wirtschaftsweg entlang des Etsch-Seitenkanals ist als Fahrradweg ausgebaut worden, mit tollen Brücken und anderen Annehmlichkeiten. Es waren auch so wenige Radfahrer unterwegs, dass wir gut umeinander herumkamen, die meisten haben uns freundlich zugewinkt.


Der Weg war noch so neu, dass die Markierung zum Teil auf den welken Blättern des Vorjahres aufgebracht wurde...

Gegen Mittag sind wir vom Radweg in einen der Orte weiter unten gegangen, wo uns ein Schild "Taverna Obelix - Pranzo de Lavoro" (also: Mittagstisch für Arbeiter) gelockt hat. Wir haben noch ein ganzes Stück laufen müssen, vorbei an der Firma "Antolin Luigi & C.", die so ziemlich alles im Angebot hat, was man aus Stein herstellen kann, von tonnenschweren Blöcken über Scheiben in allen Größen bis hin zu Kies. Von dort aus sind wir über Nebenstraßen und eine abenteuerliche Brücke nach Pescantina gekommen.

Hier, in Reichweite der Veroneser Busse, haben wir noch ein paar schöne Tage verbracht und die alte Stadt besichtigt.

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