Sonntag, 7. November 2010

25.08.2008: Im Illerwinkel

Morgens mussten wir uns als erstes mit Proviant versorgen, denn die nächte Übernachtung sollte in einer einsam gelegenen Ferienwohnung ohne Verpflegung sein.
An diesem Tag waren die Navigationskünste gefragt. Kein Weitwanderweg führt in unsere Richtung, uns so musste Mom die Karten intensiv studieren und aus Fußwegen und landwirtschaftlichen Wegen eine Route zusammenstellen. Das ging auch ohne Verlaufen gut. Hinter dem Aitracher Illerkraftwerk liegt verstekt ein Fußweg den Stausee entlang, später ging es durch Wiesen und Felder Richtung Illerbreuren. Im Bauernhofmuseum haben wir sehr gut gegessen.
Vom Illerdurchbruch haben wir nicht viel gesehen, auf unserer Seite war die Bewaldung sehr dicht - teilweise geschützter Urwald - und nur ab und zu kam man bis zum Steilufer hin. Dort war die Aussicht dann aber überwältigend.
Die ersten Vorboten der nahen Alpen waren zu sehen: Klebriger Salbei, blauer Eisenhut und Kolkraben.
Alles in allem sind wir die meiste Zeit allein in idyllischer Landschaft, mit viel Zeit, miteinander zu reden. Es sei denn, die Pfade sind so schmal, dass man nur hintereinander gehen kann, aber das ist meist nur kurze Zeit am Stück so. An diesem Tag war es auch gut, dass mehrere Asphaltstrecken dabei waren, denn so konnten Moms Füße sich in Trekkingsandalen mit dicken Strümpfen erholen.

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