Erster Halt an diesem Tag war Altusried, für ein ausgiebiges zweites Frühstück. Das Wetter war uns weiterhin hold, und so war es angenehm, in den Hügeln und Tälern des Allgäus unseren Weg zu finden. Etwas erschwert wurde es nur dadurch, dass sich die Kartenmacher (das bayerische Vermessungsamt) und die Ersteller der Wegweiser (die lokalen Fremdenverkehrsämter) nicht immer darüber einig waren, welche Flurnamen sie angeben. Trotzdem sind wir ohne größere Umwege dort angekommen, wo wir hinwollten.
Dass mit Kempten eine größere, wohlhabende Stadt in der Nähe ist, haben wir in Wiggensbach beim Mittagessen gemerkt. In anderen ähnlich großen Orten auf unserer Wanderung hatten wir oft Mühe, auch nur einen Gasthof zu finden, in dem wir zu Mittag essen konnten. Hier waren gleich vier, die alle gleich anregend aussahen und gutes Essen zum fairen Preis anboten.
Durch Wälder und Ried, teilweise eine frühere Bahnstrecke entlang, ging es weiter nach Süden bis nach Memhölz. Das Angebot der Wirtsleute, uns unterwegs abzuholen, haben wir trotz müder Beine nach mehr als 30km nicht angenommen, denn es war wegen der unklaren Flurnamen schwierig, einen Treffpunkt auszumachen, zumal wir überwiegend auf für Autos gesperrten Wegen unterwegs waren.
Sonntag, 7. November 2010
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