Beim Mittagessen in Nogara wurde klar, dass den 8 km vom Vortag Tribut zu zollen sein würde, und wir haben uns entschlossen, bis Ostiglia den Zug zu nehmen.
Kurz vor Nogara kamen wir durch die Reisfelder, die tatsächlich geflutet wurden. Wir waren
da auf einem Feldweg, an dessen Rand Traktoren abgestellt waren, die
ruhig vor sich hintuckerten und deren Arbeitsmotoren die Pumpen
antrieben, mit denen das Wasser aus den Kanälen auf die Felder gepumpt
wurden. Einige hundert Meter vor uns hielt ein Auto - ein schicker
schwarzer Mercedes - und der Fahrer stieg seelenruhig aus, um einen
Schieber neu einzustellen, und fuhr dann später grüßend an uns vorbei.
Es war gut, dass wir schon früh in Ostiglia waren, denn es war absolut nicht einfach, den Zugang zur Po-Brücke für Fußgänger und Radfahrer zu finden. Wir haben fast 1 1/2 Stunden dafür gebraucht!
Es war ein schöner Frühlingsnachmittag und -Abend, und so war auf der Promenade auf dem Po-Damm und auch am Fluss viel los. Einige Leute sind mit kleinen Booten auf die Sandbankinseln im Fluss gefahren.
Jetzt im Frühjahr ist der Po ein majestätischer, ruhiger Fluss. Das er auch anders kann, beweisen die hohen Dämme. Manches Mal muss es hier hoch hergehen.
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