Mittwoch, 9. Mai 2012

26.04.2012 Mirandola

Schon am Vortag war klar geworden, dass sowohl die Karten (was wir wussten) als auch google maps (was eine unangenehme Überraschung war) nicht auf dem neuesten Stand waren. An diesem Tag war es ganz besonders schlimm, weil noch nicht einmal die alten toporgaphischen Karten mehr lieferbar waren und ich mich ganz auf meine Aufzeichnungen verlassen musste.

Dann kam noch hinzu, dass die verschiedenen Ortsteile einer Riesengemeinde auf den Straßenschildern nicht benannt wurde, so dass meine Notiz "zwischen Ortsteil A und B auf einer kleinen Straße nach Süden" vollkommen nutzlos war. Das, und die Tatsache, dass die 2 m breiten Wassergräben, voll mit grünem Wasser und unergründlich tief, nicht zu sehen waren, hat uns dazu gezwungen, nach ein paar Umwegen resiginiert die Staatsstraße entlang zu laufen.



Das ist sehr ermüdend, und so haben wir im letzen Ortsteil von Mirandola die Waffen gestreckt und in einer Tankstelle darum gebeten, dass man uns ein Taxi ruft. Telefonieren mache ich nämlich auf Italienisch immer noch nicht so gern. irgendwie verstehe ich die Leute, die ich sehe, viel besser. Am Telefon hat man ja auch Hände und Füße nicht zur Verfügung...

Der Gipfel war aber dann, dass die Betreiberin des B&B steif und fest behauptete, die Bestätigung unserer Buchung nie erhalten zu haben. Dabei hatte ich extra ein paar Tage vor unserer Abfahrt noch an alle eine Mail geschickt, dass wir tatsächlich losfahren!

Zum Glück ist Mirandola keine ganz kleine Stadt, und ich hatte während der Taxifahrt ein Hotel gesehen, in dem wir freundlich empfangen wurden. Der sehr gepflegte Portier verzog keine Mine, als wir verschwitzten Wanderer - Daddy wie normalerweise immer barfuß - in die Lobby kamen, sondern hat uns vorbildlich bedient.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen