Heute war das Wandern vor allem eins: anstrengend. Es ging wieder sehr viele Höhenmeter bergauf (1700) und viele, viele Kilometer weit (19). Insgesamt waren wir mit Pausen 10 Stunden unterwegs. Anfangs geht es immer recht gut, das Wetter war ansprechend und die Landschaft auch, Kalkfelsen, Wälder, Wiesen und Wochenendhäuser. Ein Problem hier im Süden ist das Wasser, man braucht wegen der Wärme viel, aber es gibt keine Bäche und Quellen mehr. Bei den Wochenendhäusern weisen die vielen Plastikflaschen in den Schuppen auch darauf hin, dass die Menschen ihr Trinkwasser mit dem Auto herauf bringen. Allenfalls Regentonnen haben wir gesehen. Und weit und breit keine bewirtschafteten Hütten, bis zum Tagesziel.
Das heißt, eine Alm gab es. Als sie kurz vor 6 Uhr abends in Sicht kam, glaubte Sonny schon, wir wären am Ziel. Man hätte dort sogar übernachten können. Aber sie war nicht als Übernachtungsmöglichkeit in der Karte oder im Internet zu finden. Wir hatten noch nicht einmal Zeit, zu schauen, ob wir etwas zu trinken oder zu essen kaufen konnten, aus Angst, dann zu spät am Tagesziel anzukommen und vor verschlossenen Türen zu stehen. Vor lauter Frust hat Sonny erst einmal seinen Rucksack auf den Boden geschmissen.
Keiner von uns hat ihn getadelt. Wir anderen waren nur etwas beherrschter. Gefühlt haben wir das gleiche.
Die gebuchte Übernachtung war dann eine Überraschung: Wir hatten eine Hütte erwartet, statt dessen stand da ein schmuckes Berghotel. Anfangs hatten wir etwas Bedenken, denn als wir von oben kamen, konnten wir sehen, dass das oberste Stockwerk noch nicht ganz ausgebaut war, die vollständig eingerichtete Terrasse und das Restaurant waren von dort aus nicht zu sehen.
So kamen wir dann in den Genuss eines neu und schön ausgestatteten Hotels mit ausgezeichneter regionaler Küche. Wie neu das Haus auch für seine Betreiber war, merkten wir am nächsten Morgen: die Wirtsleute waren noch so wenig mit der Anlage vertraut, dass sie vergessen hatten, den Warmwasserbereiter anzuschalten, so dass wir erst nach dem Frühstück hätten duschen können, das ging aber zeitlich nicht mehr.
Dienstag, 16. August 2011
02.09.2010 Zum Gardasee
Eigentlich wollten wir an diesem Tag das Sarche-Tal entlangwandern. Aber es ist für eine Tagesetappe zu lang, und in keinem der kleinen Orte konnten wir im Voraus eine Übernachtung buchen. Also haben wir in Nago zwei Tage gebucht und sind mit dem Bus durch's Tal gefahren. In Arco sind wir ausgestiegen und auf halber Höhe den Berg entlang nach Nago gelaufen.
Die Wanderung war insgesamt einfach und erholsam, aber der Abstieg nach Nago hatte es in sich: es ging auf schrägen Kalkplatten abwärts, so dass ich doch lieber die Bergschuhe als die Trekkingsandalen angezogen habe.
Die Wanderung war insgesamt einfach und erholsam, aber der Abstieg nach Nago hatte es in sich: es ging auf schrägen Kalkplatten abwärts, so dass ich doch lieber die Bergschuhe als die Trekkingsandalen angezogen habe.
Montag, 15. August 2011
01.09.2010 Auf alten Wegen
Der Weg, den wir heute von Molveno nach Vezzano gegangen sind, ist wohl ein Jahrhunderte alter Säumerweg gewesen. Auf der Nordseite - vom Molvener See hoch - war er so steil und eng, dass er für Fahrzeuge nicht passierbar ist. Weite Teile waren mit großen Steinen befestigt, mit Kehren, die eine Maultierkarawane wohl gut bewältigen könnte. Teilweise war der alte Weg durch Rutschungen verschüttet, doch kam er immer wieder zum Vorschein.
Die Hochebene zwischen dem Passo die San Giovanni und der Bocca di San Giovanni ist malerisch schön. Sie war voller Johanniskraut, dass jetzt allerdings ganz verblüht war.
Beim Abstieg konnte man das ganze Sarche-Tal entlang blicken, bis zum Gardasee am Horizont. Auf dieser Seite war der Weg breiter. Er führt zu Wochenendhäusern und wird daher mit Autos befahren. Allerdings ist er für die ganz breiten Geländewagen nicht tauglich, denn an einigen Stellen ist er aus den Felsen herausgeschlagen, ein Porsche Cayenne würde nicht durchpassen, ein Panda 4x4 aber schon.
Die Hochebene zwischen dem Passo die San Giovanni und der Bocca di San Giovanni ist malerisch schön. Sie war voller Johanniskraut, dass jetzt allerdings ganz verblüht war.
Beim Abstieg konnte man das ganze Sarche-Tal entlang blicken, bis zum Gardasee am Horizont. Auf dieser Seite war der Weg breiter. Er führt zu Wochenendhäusern und wird daher mit Autos befahren. Allerdings ist er für die ganz breiten Geländewagen nicht tauglich, denn an einigen Stellen ist er aus den Felsen herausgeschlagen, ein Porsche Cayenne würde nicht durchpassen, ein Panda 4x4 aber schon.
Sonntag, 14. August 2011
31.08.2010 La Montanara
Die Nacht war schon herbstlich kühl, und am Morgen sind wir warm eingepackt aufgebrochen. Aber mit der Sonne stiegen auch die Temperaturen. Auf den ersten Kilometern war es wie in einem verwunschenen Wald, und ein Steinblock sieht irgendwie aus wie ein versteinerter Wächter. Wer weiß, vielleicht wird er lebendig, wenn der Malga Spora Gefahr droht.
Am Passo della Dagnola hat uns der eiskalte Hangaufwind fast umgepustet. Auf der anderen Seite gab es dementsprechend Föhnsturm. Da haben wir uns gleich leichter angezogen.
Je mehr wir uns Molveno und dem berühmten Refugio la Montanara genähert haben, desto mehr Leute waren unterwegs. Bei der Seilbahnstation war dann richtig viel los. Wir haben uns im Kabinenlift nach unten befördern lassen und waren dann mitten in der Siesta in Molveno. Das Städchen ist hübsch, es hat richtig Flair, mit alten Häusern und kleinen Läden. Es wäre für uns der perfekte Rückzugsort für ein Wochenende zu zweit, wenn unsere Kinder mal groß genug sind, um gern ein Wochenende eine sturmfreie Bude zu haben. Absteigen würden wir wieder im Hotel Olympia, etwas außerhalb, aber liebevoll persönlich geführt von einem ehemaligen Weltmeister im Gleitschirmfliegen.
Am Passo della Dagnola hat uns der eiskalte Hangaufwind fast umgepustet. Auf der anderen Seite gab es dementsprechend Föhnsturm. Da haben wir uns gleich leichter angezogen.
Je mehr wir uns Molveno und dem berühmten Refugio la Montanara genähert haben, desto mehr Leute waren unterwegs. Bei der Seilbahnstation war dann richtig viel los. Wir haben uns im Kabinenlift nach unten befördern lassen und waren dann mitten in der Siesta in Molveno. Das Städchen ist hübsch, es hat richtig Flair, mit alten Häusern und kleinen Läden. Es wäre für uns der perfekte Rückzugsort für ein Wochenende zu zweit, wenn unsere Kinder mal groß genug sind, um gern ein Wochenende eine sturmfreie Bude zu haben. Absteigen würden wir wieder im Hotel Olympia, etwas außerhalb, aber liebevoll persönlich geführt von einem ehemaligen Weltmeister im Gleitschirmfliegen.
30.08.2010 Im Karst
Heute sind wir in kaltem Regen losgelaufen, aber schon bald klarte es auf und die Kleidung wurde von innen nasser als von außen. Nach einigen Kilometern und Höhenmetern kamen wir auf den Campo die Flavona, eine Karsthochfläche von einzigartiger Schönheit. Nicht unbedingt etwas für die Kletterfreaks, aber Wanderer können hier wunderbar verweilen und verschiedene Wege ausprobieren. Es gibt ein paar tiefe Schluchten und Einsturzdolinen, sowie Tafelberge mit herrlich geschichteten Kalksteinen. Pflanzen gibt es natürlich auch jede Menge.
Verlassen haben wir dieses Gebiet über den Passo della Gaiarda, der ein ganz besonderes Phänomen aufweist: Eine der Felswände, die ihn einschließen, ist hohlspiegelförmig, und so ergibt sich ein tolles, langes Echo. Der alte Spruch vom Bürgermeister von Wesel funktioniert hier tatsächlich!
Von der Passhöhe aus konnten wir auch ein letztes Mal die Gletscherwelt des Alpenhaupkamms sehen.
Übernachtet haben wir auf der Malga Spora, Italiens höchstgelegener bewirtschafteter Alm, die nicht per Straße erreichbar ist. Bis vor kurzem war hier nur eine Biwakmöglichkeit, aber seit die nahe gelegene Baita dei Cacciatori nicht mehr in Betrieb ist, kann man im Matratzenlager übernachten und nach Anmeldung Abendessen und Frühstück bekommen. Die Nonna hat uns köstliche Spagetti Bolognese gekocht, und beim Frühstück gab es ganz frische Butter, noch richtig flockig.
Verlassen haben wir dieses Gebiet über den Passo della Gaiarda, der ein ganz besonderes Phänomen aufweist: Eine der Felswände, die ihn einschließen, ist hohlspiegelförmig, und so ergibt sich ein tolles, langes Echo. Der alte Spruch vom Bürgermeister von Wesel funktioniert hier tatsächlich!
Von der Passhöhe aus konnten wir auch ein letztes Mal die Gletscherwelt des Alpenhaupkamms sehen.
Übernachtet haben wir auf der Malga Spora, Italiens höchstgelegener bewirtschafteter Alm, die nicht per Straße erreichbar ist. Bis vor kurzem war hier nur eine Biwakmöglichkeit, aber seit die nahe gelegene Baita dei Cacciatori nicht mehr in Betrieb ist, kann man im Matratzenlager übernachten und nach Anmeldung Abendessen und Frühstück bekommen. Die Nonna hat uns köstliche Spagetti Bolognese gekocht, und beim Frühstück gab es ganz frische Butter, noch richtig flockig.
29.08.2010 Hinunter zum Tovelsee
Die heutige Etappe war ein gutes Beispiel dafür, dass man in der Planung immer eine Reserve lassen muss. Wir haben einen Abzweig verpasst, weil kein klarer Weg, sondern eine Vielzahl von Wegspuren da war, und bis wir auf der 1:50000er Karte ohne GPS-Gitter sicher sein konnten, dass wir zu weit gegangen waren, waren etwa 7km Umweg gemacht, was die Gesamtkilometer auf 20 erhöht hat. Und das in schwierigem Gelände.
Der Tovelsee, unser Tagesziel, liegt malerisch in einem tief eingeschnittenen Tal. Entsprechend steil sind die Abstiege. Mir hat es gar nicht gefallen, mit dem 12-Kilo-Trekking-Rucksack Stellen hinabgehen zu müssen, bei denen ich Hände und Füße gebraucht habe. Anschließend ging es auf einem weg, der nur wenig breiter als ein Schuh war, über Wiesen und durch Latschen nur knapp oberhalb eines steilen Abbruchs. Das war psychisch anstrengender als körperlich, weil es ja auch schon Nachmittag war und die Zeit drängte, das Gelände aber für schnelles Gehen nicht geeignet war.
Trotzdem sind wir heil am Albergo Lago Rosso angekommen. Heute ist der Tovelsee nicht mehr rot, aber bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hat die Düngung der Zuflüsse durch die Almwirtschaft dazu geführt, dass es im Sommer eine Algenblüte gab. Die im See endemische Algenart war leuchtend rot, und die Algenblüte eine Touristenattraktion (vom Tal aus ist der See mit dem Auto oder dem Bus erreichbar).
Wir sind in einer Ferienwohnung in einem Wochenendhaus untergebracht worden, mit Halbpension im Hauptgebäude. Gut möglich, dass dabei der Hintergedanke war, die Familie könnte ja wiederkommen, wenn es ihr gefällt. Gegen diese Sorte Geschäftssinn habe ich nichts...
Der Tovelsee, unser Tagesziel, liegt malerisch in einem tief eingeschnittenen Tal. Entsprechend steil sind die Abstiege. Mir hat es gar nicht gefallen, mit dem 12-Kilo-Trekking-Rucksack Stellen hinabgehen zu müssen, bei denen ich Hände und Füße gebraucht habe. Anschließend ging es auf einem weg, der nur wenig breiter als ein Schuh war, über Wiesen und durch Latschen nur knapp oberhalb eines steilen Abbruchs. Das war psychisch anstrengender als körperlich, weil es ja auch schon Nachmittag war und die Zeit drängte, das Gelände aber für schnelles Gehen nicht geeignet war.
Trotzdem sind wir heil am Albergo Lago Rosso angekommen. Heute ist der Tovelsee nicht mehr rot, aber bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hat die Düngung der Zuflüsse durch die Almwirtschaft dazu geführt, dass es im Sommer eine Algenblüte gab. Die im See endemische Algenart war leuchtend rot, und die Algenblüte eine Touristenattraktion (vom Tal aus ist der See mit dem Auto oder dem Bus erreichbar).
Wir sind in einer Ferienwohnung in einem Wochenendhaus untergebracht worden, mit Halbpension im Hauptgebäude. Gut möglich, dass dabei der Hintergedanke war, die Familie könnte ja wiederkommen, wenn es ihr gefällt. Gegen diese Sorte Geschäftssinn habe ich nichts...
Samstag, 13. August 2011
28.08.2010 Hinauf in die Brenta
Es ging den ganzen Tag bergauf. Tuenno liegt auf 629 m ü. NN, die Hütte auf 2022 m. Macht nach Adam Riese knapp 1400 Höhenmeter. Wir waren ganz stolz, das in den vorgesehenen 5 1/2 Stunden geschafft zu haben.
Die Brenta-Bären haben wir nicht gesehen, aber Spuren ihrer Anwesenheit: im Beton des Fahrwegs war die Spur eines Jungtiers zu sehen, so groß wie Sonnys Fuß. Und die Bienenstöcke auf einer Lichtung waren mit einem fünffachen Elektrozaun gesichert. Dort auf der Lichtung roch es so, als ob man seine Nase in eine Tüte Kräuterbonbons gesteckt hätte.
Oben auf der Hütte haben wir eine Gruppe Mountainbiker aus der Nähe von Landeck/Tirol getroffen, die wegen eines Schneeeinbruchs kurzfristig ihr Trainingslager verlegen mussten. Letztes Jahr hatten wir offensichtlich Glück mit dem Wetter, gar keinen Schnee und kaum Regen auf dem ganzen Weg.
Der Hüttenwirt ist ein Original, es ist richtig lustig hier. Zum Abendessen gab es Polenta mit allen guten Sachen des Hauses: Würstchen, verschiedene Gulasch-Arten, geschmorte Rippchen... und zum Schluss Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Grappa aus einer Riesenflasche, die dem Wirt auf der Schulter lag. Sie sah aus wie die Chiantiflaschen der Italienurlauber der 70er Jahre...
Die Brenta-Bären haben wir nicht gesehen, aber Spuren ihrer Anwesenheit: im Beton des Fahrwegs war die Spur eines Jungtiers zu sehen, so groß wie Sonnys Fuß. Und die Bienenstöcke auf einer Lichtung waren mit einem fünffachen Elektrozaun gesichert. Dort auf der Lichtung roch es so, als ob man seine Nase in eine Tüte Kräuterbonbons gesteckt hätte.
Oben auf der Hütte haben wir eine Gruppe Mountainbiker aus der Nähe von Landeck/Tirol getroffen, die wegen eines Schneeeinbruchs kurzfristig ihr Trainingslager verlegen mussten. Letztes Jahr hatten wir offensichtlich Glück mit dem Wetter, gar keinen Schnee und kaum Regen auf dem ganzen Weg.
Der Hüttenwirt ist ein Original, es ist richtig lustig hier. Zum Abendessen gab es Polenta mit allen guten Sachen des Hauses: Würstchen, verschiedene Gulasch-Arten, geschmorte Rippchen... und zum Schluss Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Grappa aus einer Riesenflasche, die dem Wirt auf der Schulter lag. Sie sah aus wie die Chiantiflaschen der Italienurlauber der 70er Jahre...
27.08.2010 Im Val di Non
Das heutige Abenteuer bestand darin, einen Weg durch das westliche Val di Non zu finden, der nicht die Straße entlang führte, die zum Teil eine Baustelle war. Wir haben uns die Apfelplantagen entlang gehangelt. In den nördlichen Dörfern, Cloz und Romallo, wird anscheinend der 19. Geburtstag von allen miteinander groß gefeiert, jedenfalls haben wir an den Laternenpfosten Glückwunschwimpel gesehen, und vor der Kirche war ein großer "Triumphbogen" mit der Jahreszahl 1991. Vielleicht sind ja auch die jungen Erwachsenen verpflichtet, dass Fest Maria Himmelfahrt auszurichten.
In Revo haben wir dann den Bus genommen und sind nach Cles gefahren, denn die Straße über den Lac de Cles und vor allem der anschließende Tunnel sind für Fußgänger nicht nutzbar. Dadurch waren wir schon um 14:30 Uhr in Tuenno, unserem heutigen Etappenziel. Das war aber auch ganz gut so, denn die ganze Feuchtigkeit in der Luft, die es so diesig machte, dass wir das Gefühl hatten, auf das Meer und nicht auf einen 3000 m hohen Gebirgszug zuzulaufen - es war schlicht nichts davon zu sehen - entlud sich gegen 15 Uhr in einem gewaltigen Gewitter. Zum Abendessen war dann alles wieder klar, und der Sonnenuntergang war schön.
26.08.2010 Parlo Italiano - un poco
Heute haben wir die Provinzgrenze Südtirol - Trentino und damit auch die Sprachgrenze deutsch/italienisch überschritten. Schon zur Mittagsrast war es soweit. Erst haben wir nicht viel davon gemerkt, dann kam die erste Kreuzung mit rein italienischen Wegweisern.
Zum Kaffeetrinken waren wir im Ristorante Arnica, einem netten Ausflugslokal oberhalb des Val di Non. Eine Bedienung dort sprach zum Glück so gut deutsch, dass ich sie fragen konnte, ob der eingezeichnete, aber nicht markierte Wanderweg tatsächlich existierte. Die Beschilderung war nämlich überwiegend für die Mountainbiker gedacht, die den größten Teil der Gäste ausmachten. Und mit einem Mountainbike ist man halt etwa dreimal so schnell wie zu Fuß, kommt aber nicht so leicht mit Felsen und Bächen zurecht.
Etwas später habe ich nochmal nach dem Weg fragen müssen, ein paar Arbeiter haben eine Wasserleitung erneuert. Wir sind dann entlang dieser "Baustelle" durch die Erde gestapft, statt einen Umweg auf einer Asphaltstraße machen zu müssen.
Unser Quartier heute, die Maso Forcola, war ein neu eingerichtetes "zweites Standbein" einer Apfelplantage. Ein altes Gebäude wurde schön renoviert und mit Zimmern ausgestattet. Eigentlich gäbe es dort kein Abendessen, aber da wir nicht die 4 Kilometer ins nächste Dorf und wieder zurück laufen konnten, hat sich die Wirtsfamilie unserer erbarmt und uns am Abendessen teilnehmen lassen. Gabriella, die Nonna, hat aufgetischt: erst eine Minestrone, dann Kartoffelpfannkuchen, aber nicht mit Apfelmus, sondern mit Schinkenspeck, dazu Gemüse und Salate. Irgendwie war alles so zubereitet, dass der Eigengeschmack der Zutaten fein herausgestellt wurde. Es war einfach köstlich.
Leider reicht mein Italienisch noch lange nicht für ein Tischgespräch, aber die ebenfalls eingeladene andere deutsche Besucherin hat, soweit es ging, für uns übersetzt.
Zum Kaffeetrinken waren wir im Ristorante Arnica, einem netten Ausflugslokal oberhalb des Val di Non. Eine Bedienung dort sprach zum Glück so gut deutsch, dass ich sie fragen konnte, ob der eingezeichnete, aber nicht markierte Wanderweg tatsächlich existierte. Die Beschilderung war nämlich überwiegend für die Mountainbiker gedacht, die den größten Teil der Gäste ausmachten. Und mit einem Mountainbike ist man halt etwa dreimal so schnell wie zu Fuß, kommt aber nicht so leicht mit Felsen und Bächen zurecht.
Etwas später habe ich nochmal nach dem Weg fragen müssen, ein paar Arbeiter haben eine Wasserleitung erneuert. Wir sind dann entlang dieser "Baustelle" durch die Erde gestapft, statt einen Umweg auf einer Asphaltstraße machen zu müssen.
Unser Quartier heute, die Maso Forcola, war ein neu eingerichtetes "zweites Standbein" einer Apfelplantage. Ein altes Gebäude wurde schön renoviert und mit Zimmern ausgestattet. Eigentlich gäbe es dort kein Abendessen, aber da wir nicht die 4 Kilometer ins nächste Dorf und wieder zurück laufen konnten, hat sich die Wirtsfamilie unserer erbarmt und uns am Abendessen teilnehmen lassen. Gabriella, die Nonna, hat aufgetischt: erst eine Minestrone, dann Kartoffelpfannkuchen, aber nicht mit Apfelmus, sondern mit Schinkenspeck, dazu Gemüse und Salate. Irgendwie war alles so zubereitet, dass der Eigengeschmack der Zutaten fein herausgestellt wurde. Es war einfach köstlich.
Leider reicht mein Italienisch noch lange nicht für ein Tischgespräch, aber die ebenfalls eingeladene andere deutsche Besucherin hat, soweit es ging, für uns übersetzt.
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