Sonntag, 14. August 2011

31.08.2010 La Montanara

Die Nacht war schon herbstlich kühl, und am Morgen sind wir warm eingepackt aufgebrochen. Aber mit der Sonne stiegen auch die Temperaturen. Auf den ersten Kilometern war es wie in einem verwunschenen Wald, und ein Steinblock sieht irgendwie aus wie ein versteinerter Wächter. Wer weiß, vielleicht wird er lebendig, wenn der Malga Spora Gefahr droht.


Am Passo della Dagnola hat uns der eiskalte Hangaufwind fast umgepustet. Auf der anderen Seite gab es dementsprechend Föhnsturm. Da haben wir uns gleich leichter angezogen.

Je mehr wir uns Molveno und dem berühmten Refugio la Montanara genähert haben, desto mehr Leute waren unterwegs. Bei der Seilbahnstation war dann richtig viel los. Wir haben uns im Kabinenlift nach unten befördern lassen und waren dann mitten in der Siesta in Molveno. Das Städchen ist hübsch, es hat richtig Flair, mit alten Häusern und kleinen Läden. Es wäre für uns der perfekte Rückzugsort für ein Wochenende zu zweit, wenn unsere Kinder mal groß genug sind, um gern ein Wochenende eine sturmfreie Bude zu haben. Absteigen würden wir wieder im Hotel Olympia, etwas außerhalb, aber liebevoll persönlich geführt von einem ehemaligen Weltmeister im Gleitschirmfliegen.

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