Montag, 15. August 2011

01.09.2010 Auf alten Wegen

Der Weg, den wir heute von Molveno nach Vezzano gegangen sind, ist wohl ein Jahrhunderte alter Säumerweg gewesen. Auf der Nordseite - vom Molvener See hoch - war er so steil und eng, dass er für Fahrzeuge nicht passierbar ist. Weite Teile waren mit großen Steinen befestigt, mit Kehren, die eine Maultierkarawane wohl gut bewältigen könnte. Teilweise war der alte Weg durch Rutschungen verschüttet, doch kam er immer wieder zum Vorschein.

Die Hochebene zwischen dem Passo die San Giovanni und der Bocca di San Giovanni ist malerisch schön. Sie war voller Johanniskraut, dass jetzt allerdings ganz verblüht war.


Beim Abstieg konnte man das ganze Sarche-Tal entlang blicken, bis zum Gardasee am Horizont. Auf dieser Seite war der Weg breiter. Er führt zu Wochenendhäusern und wird daher mit Autos befahren. Allerdings ist er für die ganz breiten Geländewagen nicht tauglich, denn an einigen Stellen ist er aus den Felsen herausgeschlagen, ein Porsche Cayenne würde nicht durchpassen, ein Panda 4x4 aber schon.

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