Verlassen haben wir dieses Gebiet über den Passo della Gaiarda, der ein ganz besonderes Phänomen aufweist: Eine der Felswände, die ihn einschließen, ist hohlspiegelförmig, und so ergibt sich ein tolles, langes Echo. Der alte Spruch vom Bürgermeister von Wesel funktioniert hier tatsächlich!
Von der Passhöhe aus konnten wir auch ein letztes Mal die Gletscherwelt des Alpenhaupkamms sehen.
Übernachtet haben wir auf der Malga Spora, Italiens höchstgelegener bewirtschafteter Alm, die nicht per Straße erreichbar ist. Bis vor kurzem war hier nur eine Biwakmöglichkeit, aber seit die nahe gelegene Baita dei Cacciatori nicht mehr in Betrieb ist, kann man im Matratzenlager übernachten und nach Anmeldung Abendessen und Frühstück bekommen. Die Nonna hat uns köstliche Spagetti Bolognese gekocht, und beim Frühstück gab es ganz frische Butter, noch richtig flockig.

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