Samstag, 13. August 2011

28.08.2010 Hinauf in die Brenta

Es ging den ganzen Tag bergauf. Tuenno liegt auf 629 m ü. NN, die Hütte auf 2022 m. Macht nach Adam Riese knapp 1400 Höhenmeter. Wir waren ganz stolz, das in den vorgesehenen 5 1/2 Stunden geschafft zu haben.

Die Brenta-Bären haben wir nicht gesehen, aber Spuren ihrer Anwesenheit: im Beton des Fahrwegs war die Spur eines Jungtiers zu sehen, so groß wie Sonnys Fuß. Und die Bienenstöcke auf einer Lichtung waren mit einem fünffachen Elektrozaun gesichert. Dort auf der Lichtung roch es so, als ob man seine Nase in eine Tüte Kräuterbonbons gesteckt hätte.

Oben auf der Hütte haben wir eine Gruppe Mountainbiker aus der Nähe von Landeck/Tirol getroffen, die wegen eines Schneeeinbruchs kurzfristig ihr Trainingslager verlegen mussten. Letztes Jahr hatten wir offensichtlich Glück mit dem Wetter, gar keinen Schnee und kaum Regen auf dem ganzen Weg.

Der Hüttenwirt ist ein Original, es ist richtig lustig hier. Zum Abendessen gab es Polenta mit allen guten Sachen des Hauses: Würstchen, verschiedene Gulasch-Arten, geschmorte Rippchen... und zum Schluss Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Grappa aus einer Riesenflasche, die dem Wirt auf der Schulter lag. Sie sah aus wie die Chiantiflaschen der Italienurlauber der 70er Jahre...

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