In diesem Bereich des nördlichen (Bologneser) Appenin sind die Täler sehr tief eingeschnitten, weil der Untergrund aus leicht erodierbarem Sandstein besteht. Dies bedeutet leider auch, dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, Straßen und Wege anzulegen, und so sind die historischen Wege, auf denen der Wanderweg entlangführt, auch die modernen Verbindungswege zwischen den kleinen Orten und daher geteert.
Vor allem rings um den Monte Adone gab es aber auch Sand. und Geröllpisten, die natürlich wesentlich angenehmer zu laufen waren.
Der nördliche Appenin ist unseren deutschen Mittelgebirgslandschaften ähnlich, aber höher und steiler. Zumindest in diesem Jahr ist er unglaublich grün. Die Wälder und Gebüsche sind schier undurchdringlich, so viel Unterholz wächst hier. Wenn der Weg auf einmal aufhören würde, könnte man sich nicht einfach querfeldein durch die Büsche schlagen wie zu Hause, man bräuchte eine Machete oder Säge.
Verschiedene Orchideenarten und wilde Gladiolen waren botanische Besonderheiten am Weg.
Dienstag, 18. September 2012
27.05.2012 Zeitweise schlammig
"Außer im Hochsommer kann der Weg entlang des Reno zeitweise schlammig sein" stand im italienischen Reiseführer (www.dabolognaafirenze.it). An diesem Tag im Frühsommer war er es definitiv!
Daddy als Barfußläufer stapfte genüsslich mitten durch die teilweise wadentiefen Pfützen, für uns andere war es schwieriger, Mom und Daughty sind ausgerutscht und hatten entsprechende Spuren an den Hosen. Aber das Wetter war sonnig und warm, so war es kein Problem, weil sich auch niemand verletzt hat.
Den ersten Teil des Wegs haben wir als Umweg gemacht, wir sind heraufgestiegen zur Basilika "Madonna di San Luca", der großen barocken Wallfahrtskirche, die über Bologna trohnt. Es war Pfingstsonntag, wir liefen unter den Arkaden - sie ziehen sich den ganzen Berg herauf und beschatten die Treppen - in einem ganzen Strom von Pilgern.
Von der Basilika aus ging es dann ins Renotal und durch den wilden Auwald nach Süden. Vermutlich gibt es Jahreszeiten, in denen der Weg durch Hochwasser unpassierbar ist. Er wird zum großen Teil nur durch die Nutzung durch Wanderer, Mountainbiker und zum Teil auch Reiter offengehalten. Später am Nachmittag ging es dann auf dem Damm entlang, und wir konnten die Berge sehen, die der Reno durchschneidet. Sie bestehen oft aus Sandstein mit bizarren und steilen Erosionsformationen. Später führte der Weg das Steilufer hinauf, an einem Punkt gab es ein seltsames Deja-Vu: Wie im Illerwinkel die Iller schauten wir auf den Reno am Fuß einer Steilklippe herunter, und auf der anderen Wegseite war landwirtschaftliches Gebiet. Hier allerdings war es Wein und damals an der Iller Milchviehwirtschaft...
Im Quartier "Prati di Mugnano" haben uns Luciano und Loredana sher herzlich empfangen, es war gerade Kirschenernte und wir haben einen ganzen Korb voll geschenkt bekommen. Mein Italienisch ist am Anfang der Reisen immer noch etwas holprig, aber die beiden haben extra ihre Tochter, die English und Französisch spricht, angerufen, damit sie unsere Wüsche für das Frühstück genau erfahren konnten.
Daddy als Barfußläufer stapfte genüsslich mitten durch die teilweise wadentiefen Pfützen, für uns andere war es schwieriger, Mom und Daughty sind ausgerutscht und hatten entsprechende Spuren an den Hosen. Aber das Wetter war sonnig und warm, so war es kein Problem, weil sich auch niemand verletzt hat.
Den ersten Teil des Wegs haben wir als Umweg gemacht, wir sind heraufgestiegen zur Basilika "Madonna di San Luca", der großen barocken Wallfahrtskirche, die über Bologna trohnt. Es war Pfingstsonntag, wir liefen unter den Arkaden - sie ziehen sich den ganzen Berg herauf und beschatten die Treppen - in einem ganzen Strom von Pilgern.
Von der Basilika aus ging es dann ins Renotal und durch den wilden Auwald nach Süden. Vermutlich gibt es Jahreszeiten, in denen der Weg durch Hochwasser unpassierbar ist. Er wird zum großen Teil nur durch die Nutzung durch Wanderer, Mountainbiker und zum Teil auch Reiter offengehalten. Später am Nachmittag ging es dann auf dem Damm entlang, und wir konnten die Berge sehen, die der Reno durchschneidet. Sie bestehen oft aus Sandstein mit bizarren und steilen Erosionsformationen. Später führte der Weg das Steilufer hinauf, an einem Punkt gab es ein seltsames Deja-Vu: Wie im Illerwinkel die Iller schauten wir auf den Reno am Fuß einer Steilklippe herunter, und auf der anderen Wegseite war landwirtschaftliches Gebiet. Hier allerdings war es Wein und damals an der Iller Milchviehwirtschaft...
Im Quartier "Prati di Mugnano" haben uns Luciano und Loredana sher herzlich empfangen, es war gerade Kirschenernte und wir haben einen ganzen Korb voll geschenkt bekommen. Mein Italienisch ist am Anfang der Reisen immer noch etwas holprig, aber die beiden haben extra ihre Tochter, die English und Französisch spricht, angerufen, damit sie unsere Wüsche für das Frühstück genau erfahren konnten.
Montag, 21. Mai 2012
Schreck kurz vor der Reise
Als am Sonntag morgen die ersten Bilder aus der Emilia Romagna über den Fernseher flimmerten, war es ein kleiner Schock. Wenn es eine Region betrifft, die man kennt oder in die man fahren will, nimmt man die Bilder doch ganz anders wahr.
Als sich im Laufe des Tages herausstellte, dass die Folgen des Bebens mit 7 Toten und 50 Verletzten doch eher glimpflich sind, dass überwiegend Sach- und Kulturwerte betroffen sind, waren wir doch erleichtert.
Mit einigen Quartiergebern haben wir schon wieder e-mail-Kontakt gehabt, wo wir unterwegs sein werden, hat es keine Schäden gegeben, wir können also wie geplant aufbrechen.
Als sich im Laufe des Tages herausstellte, dass die Folgen des Bebens mit 7 Toten und 50 Verletzten doch eher glimpflich sind, dass überwiegend Sach- und Kulturwerte betroffen sind, waren wir doch erleichtert.
Mit einigen Quartiergebern haben wir schon wieder e-mail-Kontakt gehabt, wo wir unterwegs sein werden, hat es keine Schäden gegeben, wir können also wie geplant aufbrechen.
Donnerstag, 10. Mai 2012
28.04. Entlang des Reno nach Bologna
Jetzt waren wir viel weiter östlich als vorhergesehen, und es bot sich an, statt der Bahnlinie die Flüsse als Landmarken zur Orientierung zu nutzen. Den ganzen Vorabend hatte ich umgeplant, und im Laufe des Vormittags haben wir gemerkt, dass wir ab jetzt gut die für den Fahrradtourismus ausgeschilderten Wege nutzen konnten.
Mitten im Nirgendwo, nach einer verfrühten Abzweigung, sind wir auf eine in die Gegend verheiratete Deutsche gestoßen, die uns mit ein paar Tipps weiterhelfen konnte. Es ging zum großen Teil Feldraine entlang, und da gerade nach längerer Trockenheit Nieselregen einsetzte, haben wir uns eine richtig dicke Lehmschicht unter den Füßen bzw. Schuhen eingehandelt. Daddy war schnell mit dem Saubermachen fertig, aber die Profilsohlen der Wanderschuhe haben richtig Arbeit gemacht!
Zu Mittag haben wir im Da Taiadela gegessen (www.dataiadela.it). Als wir hineingingen, haben wir uns erst etwas erschreckt, denn in dem Restaurant. das wie eine dörfliche Gastwirtschaft oder ein altes Fuhrmannslokal aussah, saßen an mehreren Tischen Menschen in Nadelstreifen. Da kamen wir uns in unserer rustikalen Wanderkluft doch etwas deplaziert vor... Aber niemand hat sich daran gestört, wir wurden hervorragend bewirtet. Wir haben gelernt, dass man die Bologneser Sauce in der Ursprungsregion zu Tagliatelle und nicht zu Spaghetti isst. Und das Tiramisu als Nachtisch war so gut, dass ich in den nächsten Jahren anderswo keins essen werde, um mir die Erinnerung nicht zu nehmen.
Ab Longara haben wir dann den Bus genommen, denn zu Fuß um den Flughafen herum und durch den Autobahnring in die Innenstadt von Bologna zu kommen, schien uns schier aussichtslos.
Mitten im Nirgendwo, nach einer verfrühten Abzweigung, sind wir auf eine in die Gegend verheiratete Deutsche gestoßen, die uns mit ein paar Tipps weiterhelfen konnte. Es ging zum großen Teil Feldraine entlang, und da gerade nach längerer Trockenheit Nieselregen einsetzte, haben wir uns eine richtig dicke Lehmschicht unter den Füßen bzw. Schuhen eingehandelt. Daddy war schnell mit dem Saubermachen fertig, aber die Profilsohlen der Wanderschuhe haben richtig Arbeit gemacht!
Zu Mittag haben wir im Da Taiadela gegessen (www.dataiadela.it). Als wir hineingingen, haben wir uns erst etwas erschreckt, denn in dem Restaurant. das wie eine dörfliche Gastwirtschaft oder ein altes Fuhrmannslokal aussah, saßen an mehreren Tischen Menschen in Nadelstreifen. Da kamen wir uns in unserer rustikalen Wanderkluft doch etwas deplaziert vor... Aber niemand hat sich daran gestört, wir wurden hervorragend bewirtet. Wir haben gelernt, dass man die Bologneser Sauce in der Ursprungsregion zu Tagliatelle und nicht zu Spaghetti isst. Und das Tiramisu als Nachtisch war so gut, dass ich in den nächsten Jahren anderswo keins essen werde, um mir die Erinnerung nicht zu nehmen.
Ab Longara haben wir dann den Bus genommen, denn zu Fuß um den Flughafen herum und durch den Autobahnring in die Innenstadt von Bologna zu kommen, schien uns schier aussichtslos.
27.04.2012 Ein "Schummeltag" mit Überraschungen
An diesem Tag haben wir einige Male umplanen müssen. Das fing schon damit an, dass wir das erste Mal nicht in einem Zimmer schlafen konnten und die Kinder eine Stunde zu spät geweckt wurden, weil Daughtys Handy noch auf Winterzeit eingestellt war...
Wir haben dann nach Busverbindungen in Richtung unseres Tagesziels San Giovanni in Persiceito gesucht, es gab nur eine um die Mittagszeit. Also haben wir den Vormittag damit verbracht, uns das hübsche Städtchen Mirandola anzuschauen.
Dann hieß es wieder "heiteres Straße-Ausprobieren", denn viele der landwirtschaftlichen Wege und kleinen Straßen waren durch den Ausbau der Eisenbahn zur Schnellfahrstrecke unterbrochen worden. An einem einladend aussehenden Feldweg konnten wir zum Glück einen Bauern, der mit seinem Traktor unterwegs war und sich mit einer Anwohnerin unterhielt, fragen, ob man auf diesem Weg bis in den nächsten Ort kommen konnte. Si, si!
Dort haben wir auch einen Vogel bei geradezu halsbrecherischen Flugmanövern beobachten können, viel zu schnell, als das man sie hätte filmen können. Ein Foto aber haben wir geschafft:
Keine Ahnung, was für ein Vogel das war. Vermutlich ein Bodenbrüter beim Balzflug. Aber auch Unbekanntes kann faszinierend sein!
Zu einem anderen Zeitpunkt war unsere einzige Chance auf Weiterkommen, am Rand eines recht frisch gepflügten Felds entlang zu laufen. Als wir dann wieder auf einem Schotterweg waren, kam der Bauer von hinten mit dem Traktor heran und fragte, woher und wohin und wieso. Zum Glück ist mein Italienisch inzwischen gut genug, um solche Fragen zu beantworten und nach einer guten Viertelstunde Schwatz wendete der Bauer seinen Traktor und fuhr zufrieden auf seinen Hof.
Im nächsten größeren Ort kamen wir gegen 17:00 Uhr an und haben den nächsten Bus nach San Giovanni genommen, in der Annahme, dort nach einer halben Stunde im B&B zu sein. Weit gefehlt! Der markierte Ort in google maps im Reservierungssystem war nämlich grottenfalsch. Wegen des Umbaus der Eisenbahnstrecke war die Straße nämlich abgeschitten worden und die neu nötige Überführung hatte dann noch alle Landmarken verändert. Die Straße ging nämlich - unter gleichem Namen - bis in die Nachbarsiedlungen, nur war der Anfang nicht mehr aufzufinden.
Zum Glück waren die Wirtsleute so lieb und haben uns mit dem Auto abgeholt... Ganz lieben Dank an die Wirte des Ca'dei Cigni (www.cadeicigni.it)! Die Satellitenbilder auf Google maps sind inzwischen aktualisiert, allerdings werden immer noch Straßen als durchgängig markiert, die durch die Bahnlinie unterbrochen worden sind. Die Adresse mit Hausnummer stimmt aber inzwischen ganz gut.
Wir haben dann nach Busverbindungen in Richtung unseres Tagesziels San Giovanni in Persiceito gesucht, es gab nur eine um die Mittagszeit. Also haben wir den Vormittag damit verbracht, uns das hübsche Städtchen Mirandola anzuschauen.
Dann hieß es wieder "heiteres Straße-Ausprobieren", denn viele der landwirtschaftlichen Wege und kleinen Straßen waren durch den Ausbau der Eisenbahn zur Schnellfahrstrecke unterbrochen worden. An einem einladend aussehenden Feldweg konnten wir zum Glück einen Bauern, der mit seinem Traktor unterwegs war und sich mit einer Anwohnerin unterhielt, fragen, ob man auf diesem Weg bis in den nächsten Ort kommen konnte. Si, si!
Dort haben wir auch einen Vogel bei geradezu halsbrecherischen Flugmanövern beobachten können, viel zu schnell, als das man sie hätte filmen können. Ein Foto aber haben wir geschafft:
Keine Ahnung, was für ein Vogel das war. Vermutlich ein Bodenbrüter beim Balzflug. Aber auch Unbekanntes kann faszinierend sein!
Zu einem anderen Zeitpunkt war unsere einzige Chance auf Weiterkommen, am Rand eines recht frisch gepflügten Felds entlang zu laufen. Als wir dann wieder auf einem Schotterweg waren, kam der Bauer von hinten mit dem Traktor heran und fragte, woher und wohin und wieso. Zum Glück ist mein Italienisch inzwischen gut genug, um solche Fragen zu beantworten und nach einer guten Viertelstunde Schwatz wendete der Bauer seinen Traktor und fuhr zufrieden auf seinen Hof.
Im nächsten größeren Ort kamen wir gegen 17:00 Uhr an und haben den nächsten Bus nach San Giovanni genommen, in der Annahme, dort nach einer halben Stunde im B&B zu sein. Weit gefehlt! Der markierte Ort in google maps im Reservierungssystem war nämlich grottenfalsch. Wegen des Umbaus der Eisenbahnstrecke war die Straße nämlich abgeschitten worden und die neu nötige Überführung hatte dann noch alle Landmarken verändert. Die Straße ging nämlich - unter gleichem Namen - bis in die Nachbarsiedlungen, nur war der Anfang nicht mehr aufzufinden.
Zum Glück waren die Wirtsleute so lieb und haben uns mit dem Auto abgeholt... Ganz lieben Dank an die Wirte des Ca'dei Cigni (www.cadeicigni.it)! Die Satellitenbilder auf Google maps sind inzwischen aktualisiert, allerdings werden immer noch Straßen als durchgängig markiert, die durch die Bahnlinie unterbrochen worden sind. Die Adresse mit Hausnummer stimmt aber inzwischen ganz gut.
Mittwoch, 9. Mai 2012
26.04.2012 Mirandola
Schon am Vortag war klar geworden, dass sowohl die Karten (was wir wussten) als auch google maps (was eine unangenehme Überraschung war) nicht auf dem neuesten Stand waren. An diesem Tag war es ganz besonders schlimm, weil noch nicht einmal die alten toporgaphischen Karten mehr lieferbar waren und ich mich ganz auf meine Aufzeichnungen verlassen musste.
Dann kam noch hinzu, dass die verschiedenen Ortsteile einer Riesengemeinde auf den Straßenschildern nicht benannt wurde, so dass meine Notiz "zwischen Ortsteil A und B auf einer kleinen Straße nach Süden" vollkommen nutzlos war. Das, und die Tatsache, dass die 2 m breiten Wassergräben, voll mit grünem Wasser und unergründlich tief, nicht zu sehen waren, hat uns dazu gezwungen, nach ein paar Umwegen resiginiert die Staatsstraße entlang zu laufen.
Das ist sehr ermüdend, und so haben wir im letzen Ortsteil von Mirandola die Waffen gestreckt und in einer Tankstelle darum gebeten, dass man uns ein Taxi ruft. Telefonieren mache ich nämlich auf Italienisch immer noch nicht so gern. irgendwie verstehe ich die Leute, die ich sehe, viel besser. Am Telefon hat man ja auch Hände und Füße nicht zur Verfügung...
Der Gipfel war aber dann, dass die Betreiberin des B&B steif und fest behauptete, die Bestätigung unserer Buchung nie erhalten zu haben. Dabei hatte ich extra ein paar Tage vor unserer Abfahrt noch an alle eine Mail geschickt, dass wir tatsächlich losfahren!
Zum Glück ist Mirandola keine ganz kleine Stadt, und ich hatte während der Taxifahrt ein Hotel gesehen, in dem wir freundlich empfangen wurden. Der sehr gepflegte Portier verzog keine Mine, als wir verschwitzten Wanderer - Daddy wie normalerweise immer barfuß - in die Lobby kamen, sondern hat uns vorbildlich bedient.
Dann kam noch hinzu, dass die verschiedenen Ortsteile einer Riesengemeinde auf den Straßenschildern nicht benannt wurde, so dass meine Notiz "zwischen Ortsteil A und B auf einer kleinen Straße nach Süden" vollkommen nutzlos war. Das, und die Tatsache, dass die 2 m breiten Wassergräben, voll mit grünem Wasser und unergründlich tief, nicht zu sehen waren, hat uns dazu gezwungen, nach ein paar Umwegen resiginiert die Staatsstraße entlang zu laufen.
Das ist sehr ermüdend, und so haben wir im letzen Ortsteil von Mirandola die Waffen gestreckt und in einer Tankstelle darum gebeten, dass man uns ein Taxi ruft. Telefonieren mache ich nämlich auf Italienisch immer noch nicht so gern. irgendwie verstehe ich die Leute, die ich sehe, viel besser. Am Telefon hat man ja auch Hände und Füße nicht zur Verfügung...
Der Gipfel war aber dann, dass die Betreiberin des B&B steif und fest behauptete, die Bestätigung unserer Buchung nie erhalten zu haben. Dabei hatte ich extra ein paar Tage vor unserer Abfahrt noch an alle eine Mail geschickt, dass wir tatsächlich losfahren!
Zum Glück ist Mirandola keine ganz kleine Stadt, und ich hatte während der Taxifahrt ein Hotel gesehen, in dem wir freundlich empfangen wurden. Der sehr gepflegte Portier verzog keine Mine, als wir verschwitzten Wanderer - Daddy wie normalerweise immer barfuß - in die Lobby kamen, sondern hat uns vorbildlich bedient.
25.04.2012 zum Po in Ostiglia
Beim Mittagessen in Nogara wurde klar, dass den 8 km vom Vortag Tribut zu zollen sein würde, und wir haben uns entschlossen, bis Ostiglia den Zug zu nehmen.
Kurz vor Nogara kamen wir durch die Reisfelder, die tatsächlich geflutet wurden. Wir waren da auf einem Feldweg, an dessen Rand Traktoren abgestellt waren, die ruhig vor sich hintuckerten und deren Arbeitsmotoren die Pumpen antrieben, mit denen das Wasser aus den Kanälen auf die Felder gepumpt wurden. Einige hundert Meter vor uns hielt ein Auto - ein schicker schwarzer Mercedes - und der Fahrer stieg seelenruhig aus, um einen Schieber neu einzustellen, und fuhr dann später grüßend an uns vorbei.
Es war gut, dass wir schon früh in Ostiglia waren, denn es war absolut nicht einfach, den Zugang zur Po-Brücke für Fußgänger und Radfahrer zu finden. Wir haben fast 1 1/2 Stunden dafür gebraucht!
Es war ein schöner Frühlingsnachmittag und -Abend, und so war auf der Promenade auf dem Po-Damm und auch am Fluss viel los. Einige Leute sind mit kleinen Booten auf die Sandbankinseln im Fluss gefahren.
Jetzt im Frühjahr ist der Po ein majestätischer, ruhiger Fluss. Das er auch anders kann, beweisen die hohen Dämme. Manches Mal muss es hier hoch hergehen.
Kurz vor Nogara kamen wir durch die Reisfelder, die tatsächlich geflutet wurden. Wir waren da auf einem Feldweg, an dessen Rand Traktoren abgestellt waren, die ruhig vor sich hintuckerten und deren Arbeitsmotoren die Pumpen antrieben, mit denen das Wasser aus den Kanälen auf die Felder gepumpt wurden. Einige hundert Meter vor uns hielt ein Auto - ein schicker schwarzer Mercedes - und der Fahrer stieg seelenruhig aus, um einen Schieber neu einzustellen, und fuhr dann später grüßend an uns vorbei.
Es war gut, dass wir schon früh in Ostiglia waren, denn es war absolut nicht einfach, den Zugang zur Po-Brücke für Fußgänger und Radfahrer zu finden. Wir haben fast 1 1/2 Stunden dafür gebraucht!
Es war ein schöner Frühlingsnachmittag und -Abend, und so war auf der Promenade auf dem Po-Damm und auch am Fluss viel los. Einige Leute sind mit kleinen Booten auf die Sandbankinseln im Fluss gefahren.
Jetzt im Frühjahr ist der Po ein majestätischer, ruhiger Fluss. Das er auch anders kann, beweisen die hohen Dämme. Manches Mal muss es hier hoch hergehen.
24.04.2011: Nach Isola della Scala
Bei der Planung der Wanderung war ich davon ausgegangen, dass wir mit einem Bus bis jenseits des Autobahnrings um Verona fahren würden. Ein paar Tage vor Aufbruch dann die böse Überraschung: Beim Überprüfen der Verbindung auf der Website der Veroneser Verkehrsbetriebe wurde angezeigt, dass die Stadtbusse am Ostersonntag nicht fahren! Und so wurde die erste Etappe unversehens 8 Kilometer, das heißt gut eineinhalb Stunden, länger.
Und so sind wir dann tapfer gelaufen, bei zum Glück idealen Wanderwetter. Eine Weile ging es an Kanälen entlang, die Etschwasser auf die Felder leiten und mit kunstvollen Bauten unter den Einfahrten zu den Häusern hindurchführen. Das Video vom Tanz der Plastikflaschen hätte ich gern hier eingestellt, aber das ganze Kleingedruckte hat mich dann doch abgeschreckt. Schade.
Als nächstes kamen Spargelfelder und dann etwas, das wir beim besten Willen nicht identifizieren konnten: Es sah aus wie riesige Felder von einzelnen Schnittlauchpflanzen.
Hier in Isola haben wir natürlich zu Abend Risotto gegessen. Schließlich ist die Stadt die Hauptstadt des Vialone Nano-Reises!
Und so sind wir dann tapfer gelaufen, bei zum Glück idealen Wanderwetter. Eine Weile ging es an Kanälen entlang, die Etschwasser auf die Felder leiten und mit kunstvollen Bauten unter den Einfahrten zu den Häusern hindurchführen. Das Video vom Tanz der Plastikflaschen hätte ich gern hier eingestellt, aber das ganze Kleingedruckte hat mich dann doch abgeschreckt. Schade.
Als nächstes kamen Spargelfelder und dann etwas, das wir beim besten Willen nicht identifizieren konnten: Es sah aus wie riesige Felder von einzelnen Schnittlauchpflanzen.
Hier in Isola haben wir natürlich zu Abend Risotto gegessen. Schließlich ist die Stadt die Hauptstadt des Vialone Nano-Reises!
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Verona
23.04.2011 Verona
Bei der Suche nach unserem Quartier ist etwas Lustiges passiert: auf der Stadtkarte war die Straße recht groß markiert, aber wir haben sie partout nicht gefunden. Dabei schien es so einfach zu sein: links an der Arena fast vorbei, und dann gleich rechts. Wir haben uns vom Menschenstrom mitziehen lassen, aber partout keine Straße mit diesem Namen gefunden. In der höchsten Not haben wir uns von der Vermieterin per Handy lotsen lassen. Des Rätsels Lösung: die richtige Straße ist mit Autos befahrbar, aber schmal. Die breitere, belebte Parallelstraße ist Fußgängerzone und deshalb in den Karten nur schmal eingezeichnet (auf Google maps übrigens auch)!
Das B&B all'Opera ist in einem Palazzo, von dem niemand weiß, ob er denn nun im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet wurde, hoch oben unter dem Dach, und die Wirtinnen Stefania und Nicoletta waren riesig nett zu uns. Sie haben uns die Zeit für den Osternachtsgottesdienst herausgesucht und eine tolle kleine Trattoria ("Il ciottolo", auf dem Corso Cavour beim Castelvecchio) herausgesucht mit typisch Veroneser Küche.
Das B&B all'Opera ist in einem Palazzo, von dem niemand weiß, ob er denn nun im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet wurde, hoch oben unter dem Dach, und die Wirtinnen Stefania und Nicoletta waren riesig nett zu uns. Sie haben uns die Zeit für den Osternachtsgottesdienst herausgesucht und eine tolle kleine Trattoria ("Il ciottolo", auf dem Corso Cavour beim Castelvecchio) herausgesucht mit typisch Veroneser Küche.
April 2011: Durch die Po-Ebene
Die Planung für diesen Teil der Pilgerwanderung war extrem schwierig. Die Po-Ebene ist landwirtschaftlich und industriell stark genutzt, aber kein "normales" Tourismusziel. Es gibt kein entsprechendes Kartenmaterial. Über Spezialisten (danke an die Firma Karten-Schrieb in Markgröningen, www.karten-schrieb.de) kommt man an die offiziellen topographischen Karten von Italien. Die stammen aber zum allergrößten Teil aus den 1970er Jahren! Das ist kein Vergleich mit unseren Landesvermessungsämtern, die alle paar Jahre neu aufbereitete Karten herausgeben.
Und wer jetzt meint, es gibt doch Google maps, erlebt dann draußen im Gelände sehr unliebsame Überraschungen! Natürlich habe ich versucht, die ausgesuchte Route vorher anzusehen, musste dann aber feststellen, dass die neue Schnellbahntrasse (seit mindestens 5 Monaten in Betrieb) noch nicht einmal als durchgängige Baustelle zu erkennen war. Von der zweispurigen neuen Eisenbahnbrücke über den Po bei Ostiglia sieht man z.B. bis heute nur die Fundamente der Brückenpfeiler!
Unter diesen Umständen war die eigentlich leichte Durchwanderung der Po-Ebene ein richtiges Abenteuer. Wir waren zu vielen Umwegen gezwungen und mussten oft an der Staatsstrasse entlang laufen, was sehr viel ermüdender ist, als über Feldwege und durch Wald zu laufen. Deshalb haben wir auch manches Mal nicht die geplanten Strecken geschafft, sondern haben uns mit Bussen, Bahn und einmal sogar Taxi weiterhelfen müssen.
Ein großes Lob an dieser Stelle an die Autofahrer: Sie alle haben immer einen großen Bogen um uns gemacht und uns nie gefährdet. Auch sind wir kein einziges Mal angehupt worden, außer, jemand wollte uns winken!
Und wer jetzt meint, es gibt doch Google maps, erlebt dann draußen im Gelände sehr unliebsame Überraschungen! Natürlich habe ich versucht, die ausgesuchte Route vorher anzusehen, musste dann aber feststellen, dass die neue Schnellbahntrasse (seit mindestens 5 Monaten in Betrieb) noch nicht einmal als durchgängige Baustelle zu erkennen war. Von der zweispurigen neuen Eisenbahnbrücke über den Po bei Ostiglia sieht man z.B. bis heute nur die Fundamente der Brückenpfeiler!
Unter diesen Umständen war die eigentlich leichte Durchwanderung der Po-Ebene ein richtiges Abenteuer. Wir waren zu vielen Umwegen gezwungen und mussten oft an der Staatsstrasse entlang laufen, was sehr viel ermüdender ist, als über Feldwege und durch Wald zu laufen. Deshalb haben wir auch manches Mal nicht die geplanten Strecken geschafft, sondern haben uns mit Bussen, Bahn und einmal sogar Taxi weiterhelfen müssen.
Ein großes Lob an dieser Stelle an die Autofahrer: Sie alle haben immer einen großen Bogen um uns gemacht und uns nie gefährdet. Auch sind wir kein einziges Mal angehupt worden, außer, jemand wollte uns winken!
Mittwoch, 22. Februar 2012
07.09.2010 Entlang der Etsch nach Pescantina
Von unserer Übernachtung aus war es nur ein kurzer Weg nach Rivoli Veronese, dem Rivoli, nach dem der Boulevard entlang des Louvre in Paris benannt ist, weil Napoleon in der Nähe eine siegreiche Schlacht geschlagen hat. Für uns wichtig war aber vor allem, dass wir dort zum Fahrradweg entlang der Etsch gelangen konnten. Der ehemalige Wirtschaftsweg entlang des Etsch-Seitenkanals ist als Fahrradweg ausgebaut worden, mit tollen Brücken und anderen Annehmlichkeiten. Es waren auch so wenige Radfahrer unterwegs, dass wir gut umeinander herumkamen, die meisten haben uns freundlich zugewinkt.

Der Weg war noch so neu, dass die Markierung zum Teil auf den welken Blättern des Vorjahres aufgebracht wurde...
Gegen Mittag sind wir vom Radweg in einen der Orte weiter unten gegangen, wo uns ein Schild "Taverna Obelix - Pranzo de Lavoro" (also: Mittagstisch für Arbeiter) gelockt hat. Wir haben noch ein ganzes Stück laufen müssen, vorbei an der Firma "Antolin Luigi & C.", die so ziemlich alles im Angebot hat, was man aus Stein herstellen kann, von tonnenschweren Blöcken über Scheiben in allen Größen bis hin zu Kies. Von dort aus sind wir über Nebenstraßen und eine abenteuerliche Brücke nach Pescantina gekommen.
Hier, in Reichweite der Veroneser Busse, haben wir noch ein paar schöne Tage verbracht und die alte Stadt besichtigt.

Der Weg war noch so neu, dass die Markierung zum Teil auf den welken Blättern des Vorjahres aufgebracht wurde...
Gegen Mittag sind wir vom Radweg in einen der Orte weiter unten gegangen, wo uns ein Schild "Taverna Obelix - Pranzo de Lavoro" (also: Mittagstisch für Arbeiter) gelockt hat. Wir haben noch ein ganzes Stück laufen müssen, vorbei an der Firma "Antolin Luigi & C.", die so ziemlich alles im Angebot hat, was man aus Stein herstellen kann, von tonnenschweren Blöcken über Scheiben in allen Größen bis hin zu Kies. Von dort aus sind wir über Nebenstraßen und eine abenteuerliche Brücke nach Pescantina gekommen.
Hier, in Reichweite der Veroneser Busse, haben wir noch ein paar schöne Tage verbracht und die alte Stadt besichtigt.
06.09.2010: Die Berge liegen hinter uns
Der Nebel war beim Aufstehen noch so dicht, dass man noch nicht einmal bis zum Ende der Sonnenterrasse des Rifugio Chierego sehen konnte. Also sind wir zunächst auf sehr breiten Wegen abgestiegen und erst unterhalb der Wolken- und Waldgrenze auf Wanderwege gewechselt.
Ein Kartenlesefehler hat uns in die Irre geführt, aber auch zu diesem idyllischen Bild:

Als wir wieder an der Stelle vorbeikamen, um den richtigen Weg zu finden, waren die Kühe schon weiter gewandert...
Übernachtet haben wir in einem Nebengebäude eines Bardolino-Weinguts, das als B&B hergerichtet worden ist. Wir wurden sehr herzlich empfangen und mit frischen Obst und natürlich eigenem Wein verwöhnt...
Ein Kartenlesefehler hat uns in die Irre geführt, aber auch zu diesem idyllischen Bild:

Als wir wieder an der Stelle vorbeikamen, um den richtigen Weg zu finden, waren die Kühe schon weiter gewandert...
Übernachtet haben wir in einem Nebengebäude eines Bardolino-Weinguts, das als B&B hergerichtet worden ist. Wir wurden sehr herzlich empfangen und mit frischen Obst und natürlich eigenem Wein verwöhnt...
05.09.2010 Alta Via del Monte Baldo
In der Wanderkarte (nie wieder Kompass!) war der heutige Weg als dicker, gestrichelter roter Strich eingezeichnet. Also habe ich einen schmalen, aber gut zu gehenden Weg erwartet, vielleicht teilweise ausgesetzt - schließlich ging es ja den Kamm des Monte Baldo entlang - aber ohne größere Schwierigkeiten.
Zunächst stimmte es ja auch. Bis zur Bergstation der Bahn von Malcesine herauf war es nur schade, das es so neblig war. Nach der Station, wo wir ein frühes Mittagessen bekommen haben, war es schon schwieriger, den Weg zu finden, doch wir konnten jemanden fragen. Der Mann hat sich ein paarmal rückversichert, dass uns klar war, dass das Rifugio Chierego mindestens vier Wegstunden entfernt ist. Wahrscheinlich sind die Leute in dieser Gegend nur Tagestouristen gewöhnt.
Der Weg wurde dann immer anspruchsvoller, eine richtige Gratwanderung. Oft ging es auf Felsen zwischen Latschenkiefern hindurch. Es blieb den ganzen Tag neblig. Das war zum Einen natürlich schade, weil so das Panorama mit Etschtal zur Linken und Gardasee zur Rechten nicht sichtbar war. Andererseits weiß ich nicht, was meine Nerven auf Dauer dazu gesagt hätten, wenn ich immer hätte sehen können, wie tief der Sturz bei einem Fehltritt gehen würde. Besonders die eine Stelle, bei der man ein paar etwa DIN A4-große Felsvorsprünge als Tritte hatte und dazwischen genauso große Lücken, war mit dem großen Gepäck schon grenzwertig.
Wir sind dann erst kurz vor der Abenddämmerung am Ziel angekommen. Der Nebel war zwischenzeitlich so dicht geworden, dass man gerade noch die nächsten paar Meter Weg sehen konnte. Dann tauchte etwas aus dem Nebel auf, dass wie ein einsamer Kamin aussah. Erst als wir fast dagegen gestoßen sind, wurde sichtbar, dass der Kamin zu einem Haus gehört, dass dann zum Glück auch das gesuchte Rifugio war.
Außer uns waren noch vier ältere Herren aus Bozen zu Gast, mit denen wir uns nett unterhalten haben. Auch die Suppe war gut. Der Wirt hat aber gar nicht verstanden, dass wir statt eines zweiten Ganges noch eine Portion Suppe haben wollten...
Zunächst stimmte es ja auch. Bis zur Bergstation der Bahn von Malcesine herauf war es nur schade, das es so neblig war. Nach der Station, wo wir ein frühes Mittagessen bekommen haben, war es schon schwieriger, den Weg zu finden, doch wir konnten jemanden fragen. Der Mann hat sich ein paarmal rückversichert, dass uns klar war, dass das Rifugio Chierego mindestens vier Wegstunden entfernt ist. Wahrscheinlich sind die Leute in dieser Gegend nur Tagestouristen gewöhnt.
Der Weg wurde dann immer anspruchsvoller, eine richtige Gratwanderung. Oft ging es auf Felsen zwischen Latschenkiefern hindurch. Es blieb den ganzen Tag neblig. Das war zum Einen natürlich schade, weil so das Panorama mit Etschtal zur Linken und Gardasee zur Rechten nicht sichtbar war. Andererseits weiß ich nicht, was meine Nerven auf Dauer dazu gesagt hätten, wenn ich immer hätte sehen können, wie tief der Sturz bei einem Fehltritt gehen würde. Besonders die eine Stelle, bei der man ein paar etwa DIN A4-große Felsvorsprünge als Tritte hatte und dazwischen genauso große Lücken, war mit dem großen Gepäck schon grenzwertig.
Wir sind dann erst kurz vor der Abenddämmerung am Ziel angekommen. Der Nebel war zwischenzeitlich so dicht geworden, dass man gerade noch die nächsten paar Meter Weg sehen konnte. Dann tauchte etwas aus dem Nebel auf, dass wie ein einsamer Kamin aussah. Erst als wir fast dagegen gestoßen sind, wurde sichtbar, dass der Kamin zu einem Haus gehört, dass dann zum Glück auch das gesuchte Rifugio war.Außer uns waren noch vier ältere Herren aus Bozen zu Gast, mit denen wir uns nett unterhalten haben. Auch die Suppe war gut. Der Wirt hat aber gar nicht verstanden, dass wir statt eines zweiten Ganges noch eine Portion Suppe haben wollten...
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