
Die heutige Etappe haben wir unseren Füßen zuliebe abgekürzt und den kostenlosen Gästebus durch's Pitztal genutzt. Zunächst aber sind wir durch die Pitzeschlucht und noch etwas weiter gewandert. Ausgeschilderte Wanderwege gibt es das Tal entlang zwar nicht, aber die Mountainbikerouten funktionieren genauso gut und sind nur von einzelnen Radlern befahren, so dass man als Wanderer kein Hindernis darstellt.
Gegen Ende der Schluchtwanderung gab es noch eine Schrecksekunde, weil Mom noch einmal ausgerutscht ist und sich, um nicht im Abgrund zu landen, mit beiden Fäusten voraus Richtung Hang geschmissen hat. Jetzt ist der Daumennagel blau.
Das Quartier ist in Eggenstall, wieder bei sehr freundlichen Leuten, in deren Heizungskeller wir unsere Wäsche trocknen dürfen. Wir hätten sogar Waschmaschine und Trockner benutzen dürfen, aber bei Socken und Shirts aus Wolle und Seide geht das halt nicht, da ist altmodische Handarbeit gefragt.
Im Gasthof zur Sonne haben wir bei hervorragender Bedienung preiswert und gut gegessen. Lustig fanden wir, dass es für den kleinen zweiten Durst ein Weizenbierglas in Größe 0,2l gab, es sah aus, als gehöre es zu einem Puppengeschirr.

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