Hier gestaltete sich die Planung der Etappen wieder deutlich schwieriger, weil es ja keine Vorgaben durch einen Weitwanderweg gab. Einige Varianten mussten wieder verworfen werden, weil keine geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten zu finden waren.
In den Brenta-Dolomiten und am Monte Baldo ist das Netz von Berghütten und Jausenstationen deutlich dünner als im Herzen der Alpen. Gut, in der Brenta gibt es noch einige, aber meist in der Nähe der beliebten Kletterstellen und untereinander nicht durch einfach zu gehende Bergpfade verbunden. Mit mehr als zehn Kilo Gepäck auf dem Rücken sind aber Kletterpartien nicht zu meistern. Häufiger als bewirtschaftete Hütten sind Biwakräume bei den Almhütten, aber für Leute wie uns, die nicht ihre ganze Verpflegung für mehrere Tage und warme Schlafsäcke tragen können, sind sie nicht nutzbar. Frühstück und Abendessen müssen wir am Übernachtungsort kaufen können.
Nach und nach kristallisierte sich eine Route heraus: Vom Etschtal über das Gampenjoch ins Nonstal/Val di Non, am Lago di Cles nach Tuenno, dort in die nördliche Brenta hinein, dann Abstieg zum Tovelsee, Durchquerund der südlichen Brenta und Abstieg nach Molveno, dann weiter nach Vezzano und durch das Sarche-Tal zum Nordende des Gardasees. Anschließend über den Kamm des Monte Baldo nach Süden, durch die Vorberge zur Etsch und die Etsch entlang Richtung Verona.
Mittwoch, 11. Mai 2011
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