Sonntag, 1. Mai 2011

11.08.2009, Oberhalb von Sölden


Der Tag fing mit einem Mißklang an: Weil, anders als auf den anderen Hütten, kein Zeitlimit für das Frühstück angegeben war, haben wir uns Zeit gelassen, damit die Gruppen gemeinsam zuerst frühstücken konnten. Um fünf nach Acht wurden wir dann recht barsch darüber aufgeklärt, dass es eigentlich nur bis um Acht Frühstück gibt. Wir durften uns dann aber an den Resten bedienen. Entsprechend fiel das Frühstück dürftig und wenig stimmungsvoll aus.

Dann ging es hinaus ins Waschküchenwetter. Der Normalweg über das Pitztaler Jöchlwar durch Steinschlag verschüttet, die Alternative führte über das Rettenbachjoch. Wir haben uns entschieden, dort die Schwarze-Schneid-Bahn zu nehmen, statt auf dem Gletscher abwärts zu laufen. Während der Sesselliftfahrt sahen wir dann auch Leute, die auf dem Weg gewaltig ins Rutschen kamen.

Ab der Talstation war das Wetter dann angenehmer, allerdings waren so auch die gewaltigen Eingriffe sichtbar, die für den Skitourismus vorgenommen wurden. Zum Glück konnten wir bald rechts nach Süden abbiegen, um durch Latschenkiefer-, Alpenrosen- und Blaubeergebüsch oberhalb des Orts zur Geislachalm zu kommen.

Ob das auf dem Bild oben Früchte von Erika oder irgendwelche Gallen sind, haben wir allerdings nicht herausbekommen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen