Der E5 führt über Bozen und die Berge östlich des Etschtals weiter nach Verona. Das war auch unser nächstes Ziel, aber die Wegbeschreibungen in den Wanderführern waren doch eher abschreckend: Lange Etappen (bis 20 km) ohne Abkürzungsmöglichkeiten, manchmal die Warnung, dass es keine Möglichkeit gibt, tagsüber einzukehren oder Wasser aufzufüllen...
Da Sonny mit seinen 11 3/4 Jahren und kaum über 20 kg Gewicht im Sommer 2010 nur seine Kleidung und den Hüttenschlafsack tragen kann, Mom sowieso eher schwächere Kondition hat und Dad deshalb fast alle Lebensmittel und Getränke schleppen muss, kam das für uns so nicht in Frage.
Also haben wir nach Alternativen gesucht und eine Route durch die Brenta-Dolomiten und über den Monte Baldo ausgesucht. Wieder wurde das Internet stark genutzt, um Informationen über Hütten, Hotels und Pensionen zu bekommen. Wanderkarten und topographische Karten von Italien haben wir bei Karten Schrieb bekommen (www.karten-schrieb.de, gerade eben lese ich dort, dass es vom Sarche-Tal und vom Monte Baldo jetzt neue, hoffentlich bessere Karten gibt). Auf den Satellitenbildern von Google Maps habe ich überprüft, ob die eingezeichneten Wege auch exitieren.
Die Hütten auf dem Monte Baldo lassen sich zum Teil nur telefonisch beim Hüttenwirt reservieren. Ich habe eine italienische Freundin gebeten, dass für mich zu machen, denn mehr als radebrechen war bei mir Anfang 2010 auf italienisch noch nicht drin.
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