Sonntag, 1. Mai 2011

08.08.2009 Zams - Wenns


Die lange, schwere Etappe des Vortags hat ihre Spuren hinerlassen. An Moms Fersen waren riesige Blasen unter der Hornhaut. Zum Glück gibt es Tape und Blasenpflaster.
Das Wetter war wolkig, deshalb haben wir nicht den "offiziellen" E5 über den Grat des Venetberges genommen, sondern sind auf der Höhe der Bergstation der Venetbahn südlich um den Berg herungelaufen. Das ist ein herrrlicher Weg über Almwiesen, durch Heide und Alpenrosen, der Untergrund ist häufig Glimmer.
Bei einem Hof haben wir Hunde gefunden, die ein paar Streicheleinheiten haben wollten, die wir natürlich gerne verteilen.

In einem schlammig-moorigen Teilstück ist Mom ausgerutscht, ihre Hose wurde bis auf die Unterhose durchnässt. Zum Glück war die nächste Hütte nicht weit, da konnte sie sich umziehen. Kurz vor Wenns fing es an zu regnen, das war aber nicht mehr schlimm.

Als Quartier hatten wir diesmal eine Ferienwohnung im Haus Elisabeth bei Familie Eiter. Eine besser ausgestattete Wohnung haben wir noch nirgends gesehen, und so freundliche Wirtsleute, die einem den Kaffe für's Frühstück schenken, sind auch selten.

Diese guten Begegnungen mit den Mitmenschen sind für uns mit das Schönste und Wichtigste beim Pilgern. Es geht uns darum, Land und Leute kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Später in Italien wird das wegen der Sprachbarriere schwieriger.

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